Es war Regen vorhergesagt, allerdings erst zum Ende des Tages. Doch das scherte niemanden. Die Stimmung locker, angereichert mit etwas Ehrgeiz und jeder Menge sportlichem Tatendrang – damit war die Stimmungslage aller gut beschrieben. Und zusätzlich gab’s wieder während des Turniers die eine oder andere Prise Musik von unserem Sport- und Musikwart Andreas.

Hauke war verantwortlich für den Turnierplan, den er noch in der Nacht zuvor perfekt ausgearbeitet hatte. Dieser ging wieder einmal punktgenau auf.

Bei den Damen hatten sieben Doppelpaare gemeldet, bei den Herren in zwei Leistungsklassen ebenfalls sieben und acht Doppel. Insgesamt brachten Andreas und Hauke also 22 Doppel auf die Plätze, die zusammen 44 Spiele ausgetragen haben. Eine tolle Orga! Vielen Dank dafür an unsere beiden Sportwarte.

In den Spielen schenkten sich die Kontrahenten nichts. Es wurde gekämpft, gelaufen, manchmal das eigene Unvermögen kommentiert oder auch angefeuert. Damit niemandem die Kraft ausging, hatten Bo und Mats zur Halbzeitpause des Turniers wieder eine bayerische Brotzeit vorbereitet. Nach Weißwurst, Brez’n und a Maß ging’s dann wieder auf den Court.

Im Damenfinale A setzten sich schließlich Inga Deutz/Sabine Götting gegen Wiebke Schürer-Mohr/Birgit Schamuhn mit 6:4 durch. Im B-Finale behielten Claudia Gurke/Petra Jakubowski gegen Iris Steinmeyer/Beatrice Paaschen mit 6:3 die Oberhand.

 

 

 

Bei den Herren 40+ sicherten sich Markus Göritz/Andreas Jakob mit 6:4 gegen Arne und Arthur Pflugradt den 3. Platz.

 

Finalsieger A wurden Rüdiger Block/Hauke Magens, die im Endspiel Tobias Götting/Georg Wojahn mit 6:4 besiegten.

Das B-Finale dieser Leistungsklasse gewannen Daniel da Silva Mendes/Jens Grandt gegen Daniel Kayser/Jan Gehrls mit 7:5.

So langsam zogen dunkle Wolken auf und das Restlicht wurde immer spärlicher. Wieder einmal standen Daniel Asmussen und Patrick Scheidt im Finale. Dieses Mal gegen das 2. Vater-Sohn-Duo Jamie und Jens Fichtenmeier. Es war eine eher einseitige Auseinandersetzung, die mit 6:2 und 6:2 für Assi und Schotte endete. Allerdings war es Jens hoch anzurechnen, dass er trotz verletzungsbedingt  arg eingeschränkter Bewegung mit seinem Sohn in’s Finale ging.

Nach der Siegerehrung und mit einsetzender Dämmerung kam dann schließlich der angekündigte Regen. Nach einem langen Turniertag war diesmal keiner traurig, dass das Oktoberfest nur in abgespeckter Variante stattfinden konnte. Unsere Clubwirte hatten wieder einen  leckeren Oktoberfest-Schmaus auf die Tische gebracht. Bei Bier, Krustenbraten mit Kraut und der einen oder anderen Turnier-Anekdote ließen die Teilnehmer/innen – natürlich unter Beachtung aller Corona-Regeln – den Tag ausklingen.

…und im nächsten Jahr hoffentlich wieder mit großer „Kapelle“.

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